
Haiku meets Bando
Dieter liest aus seinen Haikus, Judith antwortet mit dem Bandoneon improvisierend darauf. Ein zartwebendes Wechselspiel beginnt. Eine Begegnung von zweien wie die einer Forelle „und eines Regenschirms“ „auf einer augenscheinlich dazu ungeeigneten Ebene“. Haikus, klassisch japanischen Ursprungs, die kleinste Gedichtform dieser und wahrscheinlich auch jeder anderen Welt. Man kann sie ernst nehmen oder nicht, sollte es aber sehr nicht zu sehr. Bandoneon, das magische Tango-Instrument, das zwischen den Rippen seines wunderschönen Balges jubelnd, jauchzend, röchelnd, wagemutig schreitend lindundleise 142 Töne zu atmen vermag. Judith, die spannweite Bandoneon- und Komponistin, die kopfüber mit Ihrem Instrument auf dem Schoß sich freudig in jede Tonkaskade zu stürzen vermag. Dieter, der sandpfotige Dichter, der tänzeltaumelnd über dem Abgrund mit Euch selbst bei Tag durch Baumgeäst in den Sternenhimmel blickt. Das wird alle vor lauter Entzücken fordern! Deshalb werden zur Stärkung in der Pause als
Sneak-Pre-View-Listen Häppchen von Dieters bald erscheinendem Roman „Sieh, ein Licht“ gereicht. Darin sind wir dem letzten Bandoneon auf der Spur und dem nicht ganz einfachen Versuch, ein Gedicht zu verschenken.
Links:
Judith: https://www.judithbrandenburg.com/
Dieter https://indenwindgeschrieben.wordpress.com/
